
!Spoiler!
Rabenpfotes Weg erzählt die Hintergründe von Rabenpfotes Leben bei Mikusch auf dem Hof und wie auch die beiden mit den Schierigkeiten im Wald konfrontiert sind.
Zerstörter Frieden
Der ehemalige DonnerClan-Kater Rabenpfote lebt gemeinsam mit Mikusch ein entspanntes Leben auf dem Hof hinter dem WindClan-Territorium, als eines Tages eine Gruppe Streuner den Hof erreicht. Sie haben von der Gastfreundschaft der beiden Kater gehört und bitten um Unterschlupf für die schwangere Kätzin in ihrer Begleitung.
Rabenpfote genießt es, wieder in einer Gruppe Katzen gut zu leben, doch Mikusch bevorzugt seine Ruhe. Nach einem Viertelmond bekommt Mikusch mit, wie Schnapper den Jungen erklärt, wie man Katzen tötet. Mikusch will Rabenpfote warnen, doch dieser glaubt, dass Mikusch sich verhört haben muss.
Nachdem die fremden Katzen abgereist sind, bricht ein Feuer in der Scheune aus. Dadurch müssen sie außerhalb der Scheune jagen, wo sie Beutereste finden. Nach einiger Zeit kehren die Streuner zurück und machen sich über die Hühner her, woraufhin alle Katzen von Zweibeinern verjagt werden. Die Streuner erheben Anspruch auf die Scheune und verjagen Rabenpfote und Mikusch. Rabenpfote schlägt daher vor, zu den Hochfelsen zu gehen. Dort teilt er sich Träume mit dem SternenClan, der ihm rät, zu Feuerstern zu gehen.
Ein Clan in Not
Rabenpfote und Mikusch werden auf dem Weg zu Feuerstern von einer WindClan-Patrouille aufgehalten und erfahren, dass Krähenjunges verschwunden ist. Auf dem Weg zum DonnerClan finden sie Krähenjunges, wodurch ein Kampf zwischen DonnerClan und WindClan verhindert wird.
Feuerstern begrüßt seine alten Freunde und lädt sie zum Bleiben ein, kann aber keine Patrouille entbehren, da seine Krieger von Streunern attackiert werden und Beute gestohlen wird.
Rabenpfote und Mikusch beteiligen sich an der Jagd, werden jedoch ebenfalls von den BlutClan-Streunern überfallen. Einige der BlutClan-Katzen scheinen Mikusch zu erkennen; dieser will jedoch nichts mit dem BlutClan zu tun haben und nicht über seine Vergangenheit sprechen. Infolge der Attacke zieht Mikusch sich zurück, bis Ampferpfote von den Streunern verletzt wird. Er teilt seine Informationen mit dem DonnerClan und diese beschließen, Mikuschs Schwester Violet um Hilfe zu bitten, das BlutClan-Lager zu finden.
Nachdem sie den Standort des Lagers entdeckt haben, führt Feuerstern eine Patrouille an, um den BlutClan-Katzen eine Lektion zu erteilen. Vor Ort stellen sie fest, dass Hüpfer und Johler, Mikuschs Brüder, einen neuen BlutClan aufbauen. Zurück im DonnerClan fürchtet Mikusch, dass Rabenpfote das Clan-Leben vorziehen würde, da er sich sichtlich wohlfühlt, doch Rabenpfote bleibt seinem Freund loyal und verspricht ihm, dass sie sich ihren Hof zurückholen.
Das Herz des Kriegers
Am frühen Morgen begibt sich die Patrouille auf den Weg zum Hof. Sie treffen auf eine WindClan-Patrouille, die Rabenpfote und Mikusch wünscht, dass sie ihren Hof zurückbekommen.
Bevor sie die Streuner angreifen, kundschaften die DonnerClan-Katzen das Gelände um den Hof aus und jagen Frischbeute. Am Abend starten sie einen Überraschungsangriff, der jedoch von den Hühnern vereitelt wird. Der Kampf beginnt und die DonnerClan-Katzen müssen überrascht feststellen, dass Hüpfer und Johler den BlutClan auf den Hof geholt haben. Da die Streuner damit in der Überzahl sind, müssen sich die DonnerClan-Katzen zurückziehen.
Sie schmieden einen neuen Plan, bei dem die Hühner als Ablenkung dienen sollen. Während des Angriffs erscheinen jedoch weitere BlutClan-Katzen, die von Schnapper und Hüpfer aus dem Zweibeinerort geholt wurden. Die DonnerClan-Katzen sind umstellt und Willi, der Anführer der Streuner, gibt den Befehl, die Clan-Katzen zu töten. Bevor dies geschieht, können sich die Hunde losreißen und attackieren die BlutClan-Katzen. Mikuschs Brüder fürchten sich vor den Hunden und bitten Mikusch um Hilfe, der die Hunde bittet, seine Brüder nicht anzugreifen. Die BlutClan-Katzen sind vor den Hunden geflohen.
Da Hüpfer und Johler Willi nun hintergangen haben, können sie nicht zum Zweibeinerort zurückkehren. Sie bitten daher, bei Mikusch bleiben zu dürfen. Als Rabenpfote und Mikusch das Chaos in der Scheune sehen, helfen Hüpfer und Johler nicht beim Aufräumen.
Rabenpfote bemerkt am nächsten Tag, wie Hüpfer und Johler auf Mikusch einreden, der daraufhin sehr alt wirkt. Er bietet seinem Freund an, einen Spaziergang zu machen, während Rabenpfote den beiden Brüdern die Gegend zeigt. Nachdem sie in die Scheune zurückgekehrt sind, ruht Rabenpfote sich aus. Er wird von Mikusch geweckt, da die beiden Brüder ein ordentliches Chaos veranstaltet haben und gegenüber Mikusch behaupten, sie hätten Heilkräuter suchen müssen, während Rabenpfote geschlafen hat.
Später gehen die drei Brüder gemeinsam spazieren. Als Rabenpfote bemerkt, dass die drei sich lachend unterhalten, fragt er sich, ob Mikusch seine Brüder ihm vorziehen würde. Johler und Hüpfer bitten Rabenpfote, Frischbeute für sie zu fangen, was Rabenpfote Mikusch zuliebe auch tut. Später beschlagnahmen die Brüder Rabenpfotes Nest.
Eines Morgens befehlen die beiden Rabenpfote erneut, Frischbeute zu fangen. Rabenpfote tut dies weiterhin Mikusch zuliebe, doch als er die Scheune verlässt, hört er Mikusch aufheulen. Mikusch stellt seine beiden Brüder zur Rede, wie sie Rabenpfote behandeln, und verjagt sie schließlich, da Rabenpfote loyaler ihm gegenüber ist, als es seine Brüder je sein könnten.
