Mondschein

Nachdem die sechs Katzen die Botschaft des SternenClans von Mitternacht erhalten haben, machen sie sich auf den Heimweg zu ihren Clans. Dabei treffen sie auf Katzen, die in den Bergen leben und einer großen Gefahr gegenüberstehen. Währenddessen geht die Zerstörung des Waldes weiter.

! SPOILER !

Inhaltsverzeichnis

PrologKapitel 1Kapitel 2
Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5
Kapitel 6Kapitel 7Kapitel 8
Kapitel 9Kapitel 10Kapitel 11
Kapitel 12Kapitel 13Kapitel 14
Kapitel 15Kapitel 16Kapitel 17
Kapitel 18Kapitel 19Kapitel 20
Kapitel 21Kapitel 22Kapitel 23
Kapitel 24EpilogAnalyse
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Prolog

Die Stammeskatzen versammeln sich, um von Steinsager die Zeichen des Stammes der ewigen Jagd erklärt zu bekommen. Steinsager prophezeit ihnen, dass eine silberne Katze kommen wird, um sich der Gefahr zu stellen.

Kapitel 1

Mitternacht führt die Clan-Katzen auf dem kürzesten Weg zurück in den Wald, der an den Zweibeinerort grenzt. Dort legen die Katzen eine Rast ein, um ausgiebig zu jagen, bevor sie sich auf den langen Weg in ihren Wald machen. Nachdem alle Katzen von der Jagd zurückgekehrt sind, tauchen zwei Füchse auf.

Kapitel 2

Feuerstern informiert seinen Clan über die Beobachtungen des Monsters, dass am Vortag den Donnerweg verlassen hat, um den Wald zu zerstören. Im Anschluss an die Versammlung macht er sich mit Graustreif, Farnpelz, Rußpelz und Blattpfote auf den Weg ins SchattenClan-Territorium, um mit Schwarzstern zu sprechen. Auf ihrem Weg werden sie von einer SchattenClan-Patrouille entdeckt und angegriffen.

Kapitel 3

Die Katzen bereiten sich auf einen Kampf mit den Füchsen vor, doch Mitternacht kann die Füchse davon überzeugen, dass sie vorerst keinen Kampf riskieren. Dann führt Mitternacht die Katzen an den Waldrand und die Katzen fragen sich, ob sie den Weg zurück durch den Zweibeinerort nehmen oder lieber über die Berge gehen sollten. Brombeerkralle entscheidet schließlich, dass sie über die Berge gehen, als Charly sie vor einer Gefahr warnen will, jedoch von Mitternacht davon abgehalten wird.

Weg ist bestimmt worden von den Sternen.

In Mitternachts Ausdruckliegen Wissen und Mitleid.

Kapitel 4

Die DonnerClan-Katzen lassen auf den Befehl ihres Anführer hin von den SchattenClan-Angreifern ab. Feuerstern lässt sich von Rostfell, der Zweiten Anführerin des SchattenClans, zu ihrem Anführer Schwarzstern führen, doch der SchattenClan-Anführer lehnt Feuersterns Gesprächsangebot ab. 

Blattpfote möchte herausfinden, ob das Territorium des WindClans ebenfalls durch riesige Monster zerstört wird. Die beiden schleichen sich am frühen Morgen auf das WindClan-Territorium und erkennen die Spuren der Zerstörung der Zweibeiner auf dem Moorland. Doch die beiden DonnerClan-Katzen werden von einer WindClan-Patrouille entdeckt und verfolgt. Blattpfote und Ampferschweif fliehen über das FlussClan-Territorium und Mottenflügel verjagt ihre WindClan-Verfolger. Blattpfote erzählt ihrer Freundin von den Vorgängen im Wald und Mottenflügel denkt laut darüber nach, dass eine äußerst ehrgeizige Katze die Situation ausnutzen könnte

Kapitel 5

Die sechs Katzen wandern bereits seit ein paar Tagen über die Berge, als sie an einem schmalen Vorsprung des Gebirges entlang gehen, der auf der anderen Seite des Gebirges abrupt endet. Sie springen über einen Gebirgsbach und müssen sich anschließend gegen einen Adler zur Wehr setzen.

Während Federschweif und Krähenpfote jagen, ruhen sich die anderen Katzen aus. Nach ihrer gemeinsamen Mahlzeit spricht Sturmpelz mit seiner Schwester über ihre Liebe zu Krähenpfote. Er fürchtet, dass Beziehungen von Katzen aus zwei Clans trotz der bevorstehenden Reise aller Clans in Schwierigkeiten enden. Dennoch akzeptiert er am Ende ihres Gesprächs ihre Liebe, weil er möchte, dass sie glücklich wird.

Nach ihrer Rast begeben sich die Katzen wieder auf ihre Reise über die Berge. Am Abend beginnt es zu regnen, sodass die Katzen unter einem Felsen Schutz suchen müssen, dort dennoch nass werden und frieren müssen. Und auch der nächste Tag gibt den sechs Katzen wenig Zuversicht. Am Morgen müssen sie sich durch Nebelschwaden kämpfen, bis sie eine Felswand erreichen, die sie nicht weiter erklimmen können. Erst als sie einen Gebirgsfluss hören, finden sie einen neuen Weg hinauf auf das Gebirge. Doch dieser Weg wird ihnen zum Verhängnis, denn der Gebirgsfluss tritt über die Ufer und Massen von Wasser, Schlamm und Ästen reißen die Katzen den Wasserfall hinab in den Teich im tiefer liegenden Tal des Berges.

Kapitel 6

Mottenflügel will Blattpfote das Fischen beibringen, als Habichtfrost sich nähert. Blattpfote kann sich gerade noch rechtzeitig auf der anderen Seite des Flusses verstecken und kann dabei das Gespräch der beiden FlussClan-Katzen mithören. Habichtfrost will die Schwäche der anderen Clans nutzen, um den FlussClan zu erweitern und sieht Tigerstern dabei als Vorbild an – und als Warnung, dass man trotz seines Ehrgeizes das Gesetz der Krieger nicht brechen darf.

Später trifft Blattpfote auf Graustreif, der sich wegen seiner Sorgen um seine Jungen nicht auf die Jagd konzentrieren kann und auf Feuerstern, der ihn begleitet. Anschließend erzählt Blattpfote ihnen auf Feuersterns Wunsch hin, dass die sechs Katzen noch leben.

Kapitel 7

Sturmpelz wacht auf, braucht jedoch einen Moment, um zu realisieren, dass alle seine Freunde den Sturz des Wasserfalls überlebt haben. Sie rappeln sich nacheinander wieder auf, bis Sturmpelz bemerkt, dass fremde Katzen – die Felle mit einer dicken Schlammschicht bedeckt – auf sie zukommen. Die fremden Katzen mustern Sturmpelz ausgiebig und fragen sich, ob Sturmpelz die Katze sei, auf die sie so lange gewartet haben. Sie stellen sich schließlich als Katzen des Stammes des eilenden Wassers vor und Fels bittet die Waldkatzen, ihn zu seinem Anführer zu begleiten.

Kapitel 8

Feuerstern ruft nach seiner Patrouille eine Clan-Versammlung ein, denn die WindClan-Katzen haben Beute aus dem DonnerClan-Territorium gestohlen. Er stellt eine Patrouille zusammen, um Riesenstern zu konfrontieren. Doch die DonnerClan-Katzen werden auf dem Weg zum Baumgeviert erneut Zeuge, wie eine WindClan-Patrouille Beute stiehlt. Dennoch bemerken die WindClan-Katzen die DonnerClan-Patrouille, sodass Riesenstern und seine Krieger ihnen auf dem WindClan-Territorium bereits entgegen kommen. Die WindClan-Katzen bauen sich in einer Reihe vor den DonnerClan-Katzen auf und Riesenstern fragt den DonnerClan-Anführer provokant, was er diesmal auf seinem Territorium will.

Kapitel 9

Fels führt die Clan-Katzen in eine Höhle, die hinter dem Wasserfall liegt und in der der Stamm des eilenden Wassers lebt. Sie lernen Sager von den spitzen Steinen – den Anführer und Seher des Stammes – kennen. Er begrüßt die Waldkatzen und bietet ihnen Nahrung an. Daraufhin lernen die Clan-Katzen die ersten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Verhaltensweisen zwischen dem Stamm und ihren Clans kennen. Zudem erzählen sie den Stammeskatzen den Grund für ihre lange Reise.

Kapitel 10

Feuerstern konfrontiert den WindClan-Anführer mit den Beutediebstählen seiner Katzen, dabei wirkt Riesenstern erstaunt – doch Moorkralle bezichtigt die DonnerClan-Katzen der Lüge. Graustreif greift den Zweiten Anführer des WindClans daraufhin an – wird von Feuerstern jedoch zurückbeordert. Feuerstern belässt es bei einer Warnung der WindClan-Katzen, droht ihnen bei wiederholtem Beutediebstahl aber Konsequenzen an. Währenddessen fragt sich Blattpfote, ob sie ihr Schweigen über die neue Prophezeiung endlich brechen sollte und will mit Rußpelz darüber sprechen, doch die ältere Heilerkatze glaubt, dass der SternenClan schweigen würde.

Kapitel 11

Die Clan-Katzen entscheiden, dass sie vorerst die Gastfreundschaft der Stammeskatzen annehmen, da Bernsteinpelz Schulterverletzung wieder blutet. Sie lassen sich von den Beutejägern des Stammes die Jagd in den Bergen zeigen und Sturmpelz entwickelt Bewunderung für die talentierte Beutejägerin Bach und den starken Höhlenwächter Fels.

Kapitel 12

Vier Tage nach ihrer Ankunft bei den Stammeskatzen geht es Bernsteinpelz‘ Schulter wieder so gut, dass die Clan-Katzen ihre Abreise für den nächsten Tag planen. Während ihres Gesprächs versammeln sich die Stammeskatzen um die Clan-Katzen und verhindern, dass sie ihre Mission fortführen können. Dann erscheint Steinsager und kündigt eine Prophezeiung an. Die Clan-Katzen werden von den Höhlenwächtern in die Höhle der spitzen Steine gedrängt und Steinsager erklärt den anwesenden Katzen, dass die gelobte Katze erschienen ist, um sie von Scharfzahn zu befreien. Sturmpelz bekommt in der Höhle der spitzen Steine – getrennt von den anderen Clan-Katzen einen Schlafplatz. Er ist enttäuscht, weil seine neuen Freunde ihn verraten haben – Freunde, von denen er glaubte, dass sie ihn mögen würden, wie er ist.

Kapitel 13

Wie jeden Neumond machen sich die Heilerkatzen gemeinsam auf den Weg zum Ahnentor. Auf dem WindClan-Territorium finden sie ein totes Kaninchen. Rindengesicht erklärt ihnen, dass die Zweibeiner es vergiftet haben und auch Katzen, die diese Kaninchen essen, sterben werden.

Blattpfote nutzt ihre Verbindung zu Eichhornpfote, um herauszufinden, wie es den auserwählten Katzen geht. Sie sieht einen Wasserfall, der unermüdlich in ein Becken stürzt und Katzen mit von Schlamm bedeckten Pelzen – in deren Augen sich Verzweiflung spiegelt. Zudem hört sie ein beängstigendes Fauchen. Tüpfelblatt gesellt sich zu ihr und erklärt der jungen Heiler-Schülerin, dass die sechs Katzen auf dem Heimweg sind, jedoch nicht unter dem Silbervlies des SternenClans wandeln. Sie sichert Blattpfote zu, dass sie ihr stets beiseite stehen wird.

Kapitel 14

Getrennt von Sturmpelz werden die fünf Clan-Katzen von den Höhlenwächtern zurück in die Haupthöhle gebracht. Da sie nicht ohne Sturmpelz in den Wald zurückkehren wollen, schmieden sie einen Plan, um ihren Freund zu befreien.

Am Folgetag werden die fünf Clan-Katzen von den Höhlenwächtern zur Grenze des Territoriums des Stammes geführt. Die Clan-Katzen gehen noch eine Weile weiter und legen dann eine Rast ein.

Am Abend machen sich die Clan-Katzen auf, um Sturmpelz zu befreien. Sie haben ihre Felle mit Schlamm bedeckt, um in der Höhle des Stammes nicht so schnell aufzufallen. Zudem hoffen sie, sich das Gewitter zunutze machen zu können. Doch als sie den Eingang der Höhle erreichen, bemerken sie, dass Scharfzahn die Höhle betritt.

Kapitel 15

Während Scharfzahn etliche Stammeskatzen tötet oder schwer verletzt, retten die Clan-Katzen Sturmpelz, nachdem dieser von Steinsager losgeschickt wird, um Scharfzahn zu töten.

Kapitel 16

Nachdem Rußpelz Feuerstern von dem vergifteten Kaninchen berichtet hat, entscheidet er, dass der Clan keine Kaninchen mehr fangen soll. Blattpfote will das einzige Kaninchen aus dem Frischbeutehaufen gerade entfernen, als Tupfenschweif gegen Feuersterns Befehl protestiert und das Kaninchen frisst. 

Rußpelz und Blattpfote suchen tags darauf nach Kräutern bei den Sonnenfelsen, als Spinnenpfote angerannt kommt, um sie über Tupfenschweifs Magenbeschwerden zu informieren. Während Rußpelz ihr zur Hilfe eilt, bemerkt Blattpfote, dass eine Katze in den Fluss gefallen ist und von Nebelfuß gerettet wird. Sie eilt über den Fluss, um der Katze zu helfen. Im selben Moment tauchen Habichtfrost und Mottenflügel auf, doch Mottenflügel erstarrt vor Angst und kann Schilfpfote nicht helfen. Tüpfelblatt spricht Blattpfote gut zu und Blattpfote übernimmt die Behandlung des jungen Schülers. 

Nach Schilfpfotes erfolgreicher Behandlung kehrt Blattpfote mit den Kräutern ins Lager zurück. Dort erfährt sie, dass Tupfenschweif gestorben ist und Wolkenschweif und Lichtherz verschwunden sind.

Kapitel 17

Brombeerkralle versucht, die sechs Clan-Katzen über das Territorium des Stammes zu führen, muss dann aber zugeben, dass er die Orientierung verloren hat. Sturmpelz übernimmt fortan die Führung, da er das Gelände bei seinen vielen Jagden mit den Stammeskatzen besser kennengelernt hat. Doch nach einer Weile müssen sich die Clan-Katzen einen Unterschlupf suchen, da ihre Weiterreise sowohl durch die Dunkelheit als auch durch den Regen erschwert wird. Als sie eine Höhle betreten, entdecken sie weitere Stammeskatzen.

Kapitel 18

Die DonnerClan-Katzen haben das gesamte Territorium abgesucht, doch die Spur von Wolkenschweif und Lichtherz endet dort, wo die Zweibeinermonster den Wald zerstören. Ihre Tochter Weißpfote bittet verzweifelt darum, weiter zu suchen, akzeptiert aber Feuersterns Befehl, das Lager nicht alleine zu verlassen. Wenige Augenblicke später stolpert Borkenpelz aus der Kinderstube und berichtet den anwesenden Katzen, dass Lärchenjunges gestorben ist, weil Rauchfell nicht genug Milch hat.

Kapitel 19

Die fremden Katzen in der Höhle erzählen den Clan-Katzen, dass sie vom Stamm der ewigen Jagd auserwählt wurden, Scharfzahn zu töten. Seitdem leben sie in den Bergen, ohne Stamm und immer in der Erwartung, von Scharfzahn getötet zu werden.

Als Sturmpelz mit Eichhornpfote jagen geht, bemerkt er, dass er Gefühle für Bach entwickelt hat, die er nicht ignorieren kann. Er versucht diese Gefühle zu unterdrücken und bringt Eichhornpfote einige der Jagdtechniken des Stammes bei. 

Später unterhält sich Sturmpelz mit Fang über die Prophezeiung des SternenClans und die neue Prophezeiung des Stammes der ewigen Jagd. Fang erklärt ihm, dass die Zeichen unterschiedlich gedeutet werden können und dass die Erfüllung der Prophezeiungen von den Katzen abhängt. Nach dem Gespräch schläft Sturmpelz ein und begegnet seiner Mutter Silberfluss. Sie erzählt ihm, dass sie sehr stolz auf ihre Jungen ist und dass eine Frage viele Antworten haben kann. Als Sturmpelz daraufhin erwacht, beschließt er, dass er dem Stamm des eilenden Wassers helfen muss. Seine Freunde werden ihn dabei begleiten.

Kapitel 20

Blattpfote sucht gemeinsam mit Ampferschweif nach Kräutern. Als ein Monster auftaucht, dass weitere Bäume ausreißt, beschließen sie, an der FlussClan-Grenze weiter nach Kräutern zu suchen. Dort entdeckt Ampferschweif ein Eichhörnchen und nimmt die Verfolgung auf. Dabei rennt sie auf das FlussClan-Territorium, wo sie von Habichtfrost entdeckt.

Kapitel 21

Habichtfrost will Ampferschweif zu Leopardenstern bringen, um einen Krieg mit dem DonnerClan anzuzetteln. Er will sich die Schwäche des DonnerClans dabei zunutze machen. Blattpfote versucht ihn davon zu überzeugen, dass er Ampferschweif gehen lassen soll, doch erst als Mottenflügel auftaucht und ihm rät, einfach abzuwarten, bis der DonnerClan noch schwächer geworden ist, lässt er die DonnerClan-Kriegerin gehen. Zudem erfährt Blattpfote, dass Nebelfuß verschwunden ist und Habichtfrost glaubt, zum neuen Zweiten Anführer zu werden.

Bevor die DonnerClan-Katzen in ihr Lager zurückkehren, will Mottenflügel ihr Verhalten gegenüber Blattpfote erklären. Sie weiß, dass ihr Bruder Ampferschweif niemals hätte gehen lassen, wenn sie ihm nicht solche Vorschläge unterbreiten würde. Dann fragt Blattpfote sie, ob Tigerstern wirklich ihr Vater ist. Mottenflügel zögert kurz, bejaht die Frage dann aber.

Kapitel 22

Die Stammeskatzen haben die Clan-Katzen sowie die Verstoßenen entdeckt und bringen sie zurück in die Höhle des Stammes. Steinsager empfängt sie, wenngleich keine Gastfreundschaft mehr in seinem Ausdruck liegt. Die Clan-Katzen erklären Eichhornpfotes Plan, Scharfzahn mit Todesbeeren zu schwächen und ihn dann gemeinsam anzugreifen. Sie bereiten ihren Plan vor, indem sie eine Spur aus Blut legen und die Beute präparieren, doch Scharfzahn kommt früher, als gedacht.

Kapitel 23

Scharfzahn ignoriert das Kaninchen und begibt sich direkt in die Höhle des Stammes. Die Katzen in der Höhle schaffen es gerade noch rechtzeitig, sich in Sicherheit zu bringen. Die Clan-Katzen verstecken sich auf verschiedenen Simsen in der Höhle, nur Krähenpfote versteckt sich in einer Felsspalte, die ihm nicht genügend Schutz vor Scharfzahn bietet. Federschweif springt an eine Steinzacke, die von der Höhlendecke nach unten wächst, sodass die Steinzacke auf Scharfzahn hinabstürzt und ihn tötet. Federschweif stirbt ebenfalls durch den Sturz.

Kapitel 24

Blattpfote erwacht aus einem Alptraum, indem Katzen von Monstern zerquetscht werden. Tüpfelblatt stand neben ihr, musste aber zugeben, dass der SternenClan dieses Leid nicht verhindern kann. 

Graustreif und Mausefell kehren ins Lager zurück, wobei Mausefell auf drei Beinen humpelt. Ein Zweibeiner hat sie gepackt, doch sie konnte fliehen. Blattpfote sieht dies als Hinweis auf die verschwundenen Katzen und will dieses Mysterium gemeinsam mit Ampferschweif lösen. Sie kehren an den Ort zurück, an dem das Monster tags zuvor den Baum ausgerissen hat. Sie entdeckt einen kleinen Bau, der von einer Seite offen ist und aus dem es nach Essen riecht. Zudem bemerkt sie den abgestandenen Geruch weitere Katzen – darunter auch Nebelfuß. Sie erkundet vorsichtig den Bau, doch plötzlich schließt sich der Bau und Blattpfote ist gefangen.

Epilog

Eichhornpfote träumt davon, dass Blattpfote in Finsternis gefangen ist und transportiert wird. Die fünf Clan-Katzen haben die Berge verlassen, nachdem sie um Federschweif getrauert haben. Nun sind sie wieder auf dem Weg zu ihren Clans, als sie endlich die Hochfelsen in der Ferne entdecken.

Analyse

Wie bereits in “Mitternacht”, bleibt Blattpfote im Fokus des Buches. Durch sie sehen wir, wie die Zerstörung des Waldes immer weiter fortschreitet. Zudem baut sie wie ihr Vater Feuerstern ebenfalls, durch Tüpfelblatt eine enge Verbindung zum SternenClan auf.

Neben Blattpfote wird auch Sturmpelz durch dieses Buch fokussiert. Wir erfahren, wie stark das Band zwischen ihm und seiner Schwester ist. Er streitet sich mit ihr zwar über ihre Liebe zu Krähenpfote, aber er beendet den Streit auch wieder, da er um das Wohl seiner Schwester besorgt ist. Seine aufkeimenden Gefühle für Eichhornpfote unterdrückt er auf rationaler Ebene, denn obwohl er seine Schwester mit Krähenpfote gewähren lässt, zweifelt er daran, dass die Clans Beziehungen über die Clan-Grenzen hinweg in Zukunft tolerieren werden. Er weiß, wie sehr Graustreif unter seiner Liebe zu Silberfluss leiden musste. Graustreif war zwischen seiner Treue zum DonnerClan und seiner Liebe hin- und hergerissen. Nach dem Tod von Silberfluss trat er dem FlussClan bei, um bei seinen Jungen zu sein, bis er sich Leopardenstern entgegen stellte, da er seinen besten Freund Feuerstern niemals im Stich lassen würde. Daraufhin wurde er aus dem FlussClan verbannt und so wieder von seinen geliebten Jungen getrennt. Sturmpelz möchte dieses Leid vermeiden. Später entwickelt er jedoch Gefühle für Bach vom Stamm des eilenden Wassers, die er nicht unterdrücken kann. Diese Gefühle erleiden einen Dämpfer, als der Stamm ihnen verkündet, dass Sturmpelz als vom Stamm der ewigen Jagd auserwählte Katze den Stamm nicht verlassen darf und Scharfzahn töten muss. Sturmpelz fühlt sich dadurch verraten. Er hatte geglaubt, Freunde gefunden zu haben, die ihn so mögen, wie er ist. Im Wald wissen alle Katzen über seine HalbClan-Herkunft Bescheid. Nun stellt sich raus, dass sie ihn nur mögen, weil er ihre Probleme lösen können soll. Und trotzdem beschließt Sturmpelz nach einem Gespräch mit seiner verstorbenen Mutter Silberfluss, dass er den Stammeskatzen helfen muss. Deshalb kehren die Clan-Katzen zurück zum Stamm, um Scharfzahn gemeinsam zu bekämpfen. Letztlich ist es Federschweif, die sich selbstlos opfert, um ihre Liebe Krähenpfote vor Scharfzahn zu retten.

Doch warum gehen die Katzen überhaupt über die Berge? Charly hatte sie vor den Gefahren warnen wollen, wurde jedoch von Mitternacht davon abgehalten. Sie meinte, der Weg sei den Katzen von den Sternen vorbestimmt worden und als sie sich verabschieden, liegen Wissen und Mitleid in Mitternachts Blick. Sie wusste über die Prophezeiung des Stammes der ewigen Jagd Bescheid und somit auch über Scharfzahn. Sie hat die Stammeskatzen ja bereits in “Mitternacht” erwähnt und den Clan-Katzen erklärt, dass sie mit vielen Kriegerahnen in Kontakt steht.

Letztlich stimmt Brombeerkralle jedoch zu, dass die Clan-Katzen über die Berge gehen. Er ist mittlerweile Anführer der sechs Katzen geworden, ohne dies zu beabsichtigen. 

Unterdessen findet Blattpfote heraus, dass Tigerstern der Vater von Habichtfrost und Mottenflügel ist. Zudem bemerkt sie, dass Habichtfrost kalt und berechnend ist – er will sich die Schwäche der anderen Clans zunutze machen, um das Territorium des FlussClans um jeden Preis zu erweitern, obwohl diese Territorien durch die Zweibeiner zerstört werden und kaum Beute zu finden ist. Er sieht Tigerstern als gutes Vorbild an und glaubt, ihn beerben zu können, ohne sich vom Gesetz der Krieger zu lösen. Immer wieder provoziert er Streit, den er in einen Krieg der Clans eskalieren will. Seine Schwester Mottenflügel hingegen ist empathisch und freundlich. Sie versteht nicht ganz, dass auch Heilerkatzen das Gesetz der Krieger und die Grenzen der Clans achten, hat aber keinen extremen Ehrgeiz. Sie weiß, wie sie mit Habichtfrost reden muss, um beispielsweise einen Grenzkonflikt friedlich beilegen zu können.

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