Morgenröte


Während die Zerstörung des Waldes voranschreitet und nun auch die Lager der Clans keine Sicherheit mehr bieten, stimmen alle Anführer der Reise zu. Endlich schickt der SternenClan das lang ersehnte Zeichen, doch der Weg zur neuen Heimat der Clans verlangt allen Clan-Katzen große Kraft ab.

!Spoiler!


Prolog

Die DonnerClan-Katzen sind auf dem Weg zur Großen Versammlung. Feuerstern glaubt, dass sie sich nun endlich zusammenschließen müssen, um diese Krise zu überleben und Sandsturm fürchtet, dass sie ihre Töchter niemals wiedersehen werden. Doch als die DonnerClan-Katzen das Baumgeviert erreichen, werden sie Zeuge, wie die Zweibeiner die vier großen Eichen fällen.

Kapitel 1

Die fünf Katzen erreichen das Moorland und werden auf dem Territorium des WindClans von Spinnenfuß und Eulenpfote entdeckt. Krähenpfote erklärt ihnen, dass er mit Riesenstern sprechen muss und die anderen vier Katzen können ohne Kampf das Territorium des WindClans verlassen. Dabei wird den heimkehrenden Katzen klar, wie weit die Zerstörung durch die Zweibeiner fortgeschritten ist.

Bernsteinpelz verlässt die Gruppe direkt hinter der WindClan-Grenze, doch Sturmpelz begleitet Brombeerkralle und Eichhornpfote, um seinem Vater Graustreif vom Tod von Federschweif zu berichten.

Kapitel 2

Blattpfote erwacht in einem Bau aus Holz, in dem viele Käfige mit Katzen gestapelt wurden. Sie lernt ein Hauskätzchen namens Laura kennen und erzählt ihr vom Leben der Clans. Später entdeckt sie die vermissten Katzen Wolkenschweif, Lichtherz und Nebelfuß sowie Ginsterschweif. Wieder etwas später bringt ein Zweibeiner eine weitere Katze in den Bau und Nebelfuß erkennt Sasha.

Kapitel 3

Brombeerkralle, Eichhornpfote und Sturmpelz erreichen das Lager nur über einen Umweg an den Monstern der Zweibeiner vorbei, doch das Lager des DonnerClans ist verlassen. Die drei Katzen suchen nach Duftspuren und als Eichhornpfote Rußpelz’ Bau durchsucht, wird sie von der Heilerin angegriffen, die Eichhornpfote nicht sofort erkannt hat. Rußpelz berichtet den heimkehrenden Katzen, dass der DonnerClan zu den Sonnenfelsen umgezogen ist und dass Wolkenschweif, Lichtherz und Blattpfote von Zweibeinern gefangen worden sind. Im Anschluss erklären die drei Katzen Rußpelz von den Träumen des SternenClans und der Warnung von Mitternacht.

Kapitel 4

Rußpelz führt die drei Katzen zu den Sonnenfelsen, wo die anderen DonnerClan-Katzen ein provisorisches Lager errichtet haben. Einige Clan-Katzen sind verwundert über die Rückkehr von Brombeerkralle und Eichhornpfote, andere sind verärgert und zweifeln an der Treue der beiden Katzen. Sandsturm hingegen ist froh, wenigstens eines ihrer Kinder wiederzusehen und Feuerstern begrüßt die beiden ebenso. Sturmpelz erzählt Graustreif, dass Federschweif sich für ihre Freunde und den Stamm geopfert hat und er stolz auf sie sein kann, während er seine Schnauze tröstend an die Flanke seines Vaters drückt. Dann kehrt er zum FlussClan zurück.

Feuerstern, Graustreif, Sandsturm und die erfahrensten Krieger des Clans hören gemeinsam, wie Eichhornpfote und Brombeerkralle von den Träumen des SternenClans, der Reise zum Wassernest der Sonne und Mitternachts Warnung erzählen. Feuerstern gibt auf Borkenpelz’ Frage zu, dass er nicht weiß, ob er den Clan aus dem Wald hinausführen wird, aber er will das Zeichen am Baumgeviert selbst sehen und beschließt daher, Brombeerkralle und Eichhornpfote zu dem Treffen mit Krähenpfote, Bernsteinpelz und Sturmpelz zu begleiten.

Kapitel 5

Sasha erzählt den anderen Katzen, dass sie in den Wald gekommen ist, um sich nach ihren Jungen zu erkundigen. Während einer der Zweibeiner die Näpfe füllt, attackiert ein Einzelläufer namens Ruß die Hand des Zweibeiners, woraufhin Ruß verletzt wird. Gemeinsam können die Katzen Spinnenweben für ihn sammeln, um seine Blutung zu stoppen. Dadurch, dass sie Ruß helfen konnte, schöpft Blattpfote neuen Mut und versucht den Riegel ihres Käfigs zu öffnen.

Kapitel 6

Die vier Anführer treffen sich, begleitet von ihren Heilern und den fünf Katzen, die vom Wassernest der Sonne zurückgekehrt sind, am Baumgeviert, um auf das Zeichen zu warten. Die Anführer sammeln sich auf dem Großfelsen, der durch die Zweibeiner von seinem ursprünglichen Platz entfernt wurde, doch noch vor Mondhoch beschließt Schwarzstern, das Treffen zu verlassen. Er will seinen Clan in den Zweibeinerort führen, wo der BlutClan geherrscht hat, um so das Fortbestehen des SchattenClans zu sichern. Für Leopardenstern und ihren Zweiten Anführer Habichtfrost ist das Zeichen eher unwichtig, da ihr Clan bisher nicht von den Zweibeinern gestört wurde und der FlussClan durch den Fluss keinen Hunger leiden muss. Riesenstern glaubt nicht daran, dass sein Clan die Reise alleine schafft und bittet daher Feuerstern, mit ihm dem Wald zu verlassen, doch der DonnerClan-Anführer beharrt darauf, dass alle vier Clans gemeinsam reisen müssen.

Kapitel 7

Da Eichhornpfote mittlerweile daran gewöhnt ist in Brombeerkralles Nähe zu schlafen, dauert es eine Weile, bis sie im provisorischen Bau der Schüler zur Ruhe findet. Als sie dann endlich schläft, wird sie von Tüpfelblatt besucht, die ihr zeigt, dass sich die von den Zweibeinern gefangenen Katzen in der Nähe der Schlangenfelsen aufhalten. Eichhornpfote will sie fragen, ob sie die Katzen retten können, wird jedoch von Weidenpfote geweckt, da sie wild in ihrem Nest rumgezappelt ist. Sie erklärt Weidenpfote von ihrem Traum, doch er überzeugt sie, bis zum nächsten Morgen zu warten, bevor sie Feuerstern berichtet.

Eichhornpfote wacht erst spät auf und verpasst somit Feuerstern, der bereits auf Patrouille ist. Da ihr die Rettung ihrer Schwester ein dringendes Anliegen ist, will sie die Katzen mit Brombeerkralle retten. Der will jedoch auf Feuersterns Rückkehr warten, weswegen Eichhornpfote und Ampferschweif zur Rettung der Katzen aufbrechen.

Als die beiden Kätzinnen das hölzerne Nest der Zweibeiner erreichen, beginnen die Zweibeiner, die Käfige in ein Monster zu tragen. Eichhornpfote rennt auf den Zweibeiner zu, der seine Schwester trägt und kann dank Ampferschweif knapp entkommen.

Bei den Schlangenfelsen treffen sie auf Graustreif und seine Patrouille sowie auf Brombeerkralle, der nach Eichhornpfote sucht. Gemeinsam greifen die DonnerClan-Katzen die Zweibeiner an und befreien eine Katze nach der anderen aus den Käfigen. Da die Zweibeiner jedoch zurückkehren, befiehlt Graustreif allen Katzen den Rückzug in den Wald, während er selbst bei Lichtherz bleibt, um ihren Käfig zu öffnen. Er kann sie befreien, wird dabei jedoch von einem Zweibeiner gepackt und mit dem Monster aus dem Wald gebracht.

Kapitel 8

Nachdem die Katzen beobachten mussten, wie Graustreif sich mit dem Monster vom Wald entfernte, begeben sie sich in die Sicherheit des Waldes. Sie kehren zum DonnerClan bei den Sonnenfelsen zurück, doch Nebelfuß verabschiedet sich bereits am Fluss. Laura begleitet die DonnerClan-Katzen, um später zu ihren Zweibeinern zurückzukehren. Dadurch kann sie beobachten, wie sich Feuerstern über die Rückkehr seiner Tochter freut und sich wenige Augenblicke später voller Verzweiflung der Hoffnung hingibt, dass sein Freund den Weg zum Clan finden wird.

Kapitel 9

Als Blattpfote am nächsten Morgen erwacht, ist Buchenjunges tot, worüber alle DonnerClan-Katzen, aber besonders Borkenpelz und Rauchfell trauern. Laura unterstützt Rauchfell und ihr letztes verbliebenes Junges nach ihren Kräften, bis der DonnerClan sie zum Zweibeinerort bringen kann.

Blattpfote erklärt Brombeerkralle und Eichhornpfote, was es mit Rußpelz’ Zeichen von Feuer und Tiger auf sich hat und Brombeerkralle fragt sich, ob sie den Clan durch die Reise unbeabsichtigt zerstören könnten. 

Unterdessen weigert sich Feuerstern, einen neuen Zweiten Anführer zu ernennen. Stattdessen verteilt er die Aufgaben unter den anderen Kriegern. Im Anschluss daran spricht Feuerstern unter vier Augen mit Blattpfote und fragt sie, warum der SternenClan sich ausschweigt. Blattpfote erklärt ihm, dass der SternenClan die Clans nicht zusammenhalten muss, da das gemeinsame Leben der vier Clans tief in den Herzen der Clan-Katzen verwurzelt ist.

Kapitel 10

Feuerstern hat erneut vergeblich versucht, den SchattenClan und den FlussClan davon zu überzeugen, den Wald zu verlassen und begibt sich nun mit Brombeerkralle, Eichhornpfote und Aschenpelz auf Patrouille an der FlussClan-Grenze. Sie entdecken eine Streunerin und verjagen diese, dabei übertritt Feuerstern die Grenze um ein paar Pfotenschritte, weshalb Habichtfrost aus einem Gebüsch gesprungen kommt. Er stellt die Streunerin als seine Mutter Sasha vor und Feuerstern fragt sie, ob Tigerstern Habichtfrosts und Mottenflügels Vater war. Sie bestätigt dies und Brombeerkralle ist mächtig überrascht.

Kapitel 11

Feuerstern befiehlt seiner Patrouille dem Clan nichts über Habichtfrosts und Mottenflügels Vater zu erzählen, doch Eichhornpfote und Aschenpelz äußern ihre Bedenken. Als sich die Patrouille dem provisorischen Lager nähert, sind die DonnerClan-Katzen trotz des Regens versammelt und trauern um Weidenpfote, der bei der Jagd auf einen Fasan von einem Zweibeinermonster erwischt wurde.

Brombeerkralle und Eichhornpfote unterhalten sich abseits des Clans und Brombeerkralle beteuert, dass die neue Erkenntnis nichts an seiner Treue zum DonnerClan ändert, da er seine Verwandtschaft aus anderen Clans dem eigenen Clan unterordnet. Eichhornpfote stellt fest, dass der Fluss wenig Wasser führt, obwohl es den Tag über reichlich geregnet hat und als Sturmpelz kurze Zeit später auftaucht, bestätigt er, dass man die Fische im Fluss nun leichter fangen könne. Sie fragen ihn, ob der FlussClan mittlerweile doch erwägt, den Wald zu verlassen, doch auch Schmutzfell hat kein Zeichen des SternenClans erhalten. Brombeerkralle ist mittlerweile davon überzeugt, dass es kein Zeichen geben wird und sie ihren eigenen Weg finden müssen.

Kapitel 12

Obwohl in dieser Nacht Halbmond ist, beschließen Rußpelz und Blattpfote auf Feuersterns Anraten hin, nicht zum Mondstein zu reisen, da es wegen der Zweibeiner zu gefährlich wäre. Wenig später erzählt Eichhornpfote ihrer Schwester, dass die Clans viele Gemeinsamkeiten haben, wozu auch die Blutsverwandtschaft mit dem DonnerClan zählt. Daraufhin unterhalten sich die beiden über Tigersterns Erbe, dass ebenfalls über Habichtfrost und Mottenflügel schwebt und obwohl beide Habichtfrost nicht trauen, betont Blattpfote, dass eine Katze, die mit Tigerstern verwandt ist, nicht unbedingt böse sein muss wie der dunkle Tigerkater.

Blattpfote wird am frühen Morgen von Mottenflügel geweckt, da Schmutzfell sehr krank ist. Sie und Rußpelz begleiten gemeinsam Mottenflügel, nachdem sie Feuerstern Bescheid gegeben haben. Auf dem Weg zum FlussClan-Lager bemerkt Blattpfote, dass das Territorium des FlussClans ungewöhnlich trocken ist. Ihr fällt ebenfalls auf, dass die FlussClan-Katzen – ebenso wie die Katzen der anderen Clans – vom Hunger gezeichnet sind.

Während Rußpelz bei Schmutzfell bleibt, reden Mottenflügel und Blattpfote über den leeren Fluss und Leopardensterns Sturheit, den Wald endlich zu verlassen. Gerade, als Blattpfote ihre Freundin als gute Heilerin lobt, schaltet sich Habichtfrost in das Gespräch ein und betont, dass die beiden Geschwister – anders als ihre Eltern – ihrem Clan treu ergeben sind. Blattpfote bemerkt in Habichtfrosts Aussage einen arrogranten, ehrgeizigen Unterton.

Kapitel 13

Riesenstern kommt zusammen mit Kurzbart, Fetzohr und Krähenpfote zum DonnerClan und bittet darum, den Wald endlich gemeinsam zu verlassen, da die Zweibeiner auch das provisorische WindClan-Lager zerstören. Plötzlich taucht Bernsteinpelz auf und bittet Feuerstern um Hilfe, da die Zweibeiner das Lager des SchattenClans angreifen. Er schickt Brombeerkralle zum FlussClan, um Unterstützung von den FlussClan-Katzen zu bekommen und macht sich mit all seinen Kriegern und Schülern auf zum SchattenClan-Territorium. Als sie beim Baumgeviert angekommen sind, schließt sich der Patrouille aus DonnerClan und WindClan auch der FlussClan an, da auch die FlussClan-Katzen mittlerweile Hunger leiden. So begeben sich die Katzen gemeinsam ins SchattenClan-Territorium, wo die Monster weitere Bäume fällen und ihnen den Weg versperren. Krähenpfote will direkt ins SchattenClan-Lager rennen, da er keine Angst hat, zum SternenClan zu gehen, da dort seine geliebte Federschweif wartet.

Kapitel 14

Brombeerkralle knurrt Krähenpfote an, dass er sich auf seine lebenden Clan-Kameraden konzentrieren muss und Feuerstern erklärt den einzelnen Patrouillen, wie sie vorgehen sollen, um das SchattenClan-Lager möglichst schnell zu evakuieren. Als die meisten Katzen das Lager verlassen hat, will Habichtfrost, dass seine Clan-Kameraden das SchattenClan-Lager verlassen, doch Nebelfuß weist ihn zurecht, dass sie das gesamte Lager evakuieren wollen, weswegen sie nochmals alle Baue überprüfen.

Eichhornpfote will das Lager als letzte Katze verlassen, doch ihr Fell verfängt sich in den Dornen. Brombeerkralle kann sie gerade noch rechtzeitig retten, bevor ein Baum auf sie herabstürzt. Dann bemerkt Bernsteinpelz, dass Mohnblüte nicht da ist. Sie finden die Königin mit ihren drei Jungen auf einer Lichtung, auf die ebenfalls ein Baum herab stürzt. Mohnblüte und Bernsteinpelz retten zwei der Jungen und eilen davon, doch Kurzbart und das dritte Junge drohen von dem Baum zerquetscht zu werden, weshalb Feuerstern eingreift und Kurzbart und das Junge rettet, dabei aber selbst von dem Baum zerquetscht wird und ein Leben verliert. Brombeerkralle, Eichhornpfote und Blattpfote sind in seiner Nähe und warten. Als Feuerstern zu ihnen zurückkehrt, lenkt Eichhornpfote die Zweibeiner ab, damit Brombeerkralle und Blattpfote Feuerstern in Sicherheit bringen können. Dann schließt Eichhornpfote zu ihnen auf.

Kapitel 15

Gemeinsam machen sich DonnerClan-, WindClan-, SchattenClan- und FlussClan-Katzen auf den Weg zu den Sonnenfelsen, wo die Heiler-Katzen der vier Clans sich gemeinsam um die Verletzten kümmern. Nebelfuß erklärt ihnen, dass der FlussClan gemeinsam mit den anderen drei Clans den Wald verlassen wird. Auch Schwarzstern stimmt der gemeinsamen Reise zu und so beschließt Feuerstern, dass sie in der Morgendämmerung losziehen werden.

Kapitel 16

Blattpfote kann nicht einschlafen und beobachtet daher den Wald, als sie Laura entdeckt. Das Hauskätzchen kehrt zu seinen Zweibeinern zurück, ist jedoch für die Unterstützung des DonnerClans dankbar. Als Ampferschweif sich zu Blattpfote gesellt, beschließen die beiden Kätzinnen, die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen.

Am Morgen bereiten sich DonnerClan und SchattenClan auf die Reise vor, indem sie Jagdpatrouillen ausschicken und die Heiler-Katzen Reisekräuter vorbereiten. Fleckenschweif und Frostfell wollen die Reise nicht antreten und bleiben deshalb bei Schmutzfell, bis dieser seine Reise zum SternenClan antreten kann. Feuerstern kann Langschweif dazu überreden, mit ihnen zusammen auf die Reise zu gehen.

Als die DonnerClan-Katzen das FlussClan-Lager erreichen, verstirbt Schmutzfell und Blattpfote sorgt sich, ob alle Katzen ihr neues Zuhause werden sehen können.

Kapitel 17

Die FlussClan-Katzen verabschieden sich in aller Schnelle von ihrem Verstorbenem Heiler, bevor sie sich gemeinsam mit dem DonnerClan zu den anderen Clans begeben. Die FlussClan-Ältesten Schattenpelz und Rumpelbauch bleiben zusammen mit Fleckenschweif und Frostfell im Wald zurück.

Als die vier Clans aufbrechen wollen, erscheint Sasha und bittet ihre Jungen, den FlussClan zu verlassen. Dabei offenbart sie allen Katzen, dass Mottenflügel und Habichtfrost Tigersterns Junge sind und dass damit vier Katzen aus drei verschiedenen Clans das Erbe des dunklen Tigerkaters bewahren. Die beiden entscheiden sich jedoch, bei ihrem Clan zu bleiben.

Kapitel 18

Das WindClan-Territorium wurde durch die Monster aufgewühlt und durch den Regen müssen die Katzen durch Schlamm waten. Gemeinsam erreichen sie einen Felssims, doch nachdem sie sich wieder aufgemacht haben, verfolgt ein Hund die Clan-Katzen. Brombeerkralle, Bernsteinpelz und Krähenpfote attackieren den Hund, um ihn von den Clans fernzuhalten. Ein Zweibeiner wird auf den Lärm aufmerksam und zieht den Hund am Halsband zurück. Die Clan-Katzen konnten in der Zwischenzeit zur Grenze des WindClan-Territoriums weiterziehen.

Kapitel 19

Die Clan-Katzen erreichen am Abend die Scheune von Mikusch und Rabenpfote und werden in das verlassene Nest eingeladen. Sie jagen und erholen sich und begeben sich am Folgetag zu den Hochfelsen. Dort begeben sich die Anführer und ihre Heiler-Katzen zum Mondstein, um sich mit den Kriegerahnen auszutauschen. Die fünf Katzen, die die Reise zum Wassernest der Sonne unternommen hatten, sitzen etwas abseits und entdecken schließlich die Sternschnuppe, die ihnen den Weg weist – sie müssen über die Berge gehen.

Kapitel 20

Am Morgen vor dem Aufbruch der Clan-Katzen bringt Rabenpfote seinen Freund Feuerstern ein Kaninchen als Abschiedsgeschenk. Die Clan-Katzen jagen ein letztes Mal, bevor sie sich auf die Reise begeben und Brombeerkralle erzählt den Schülern von ihrer vorigen Reise.

Während ihrer Reise offenbart sich schnell, dass die Clans noch unwillig sind, zu kooperieren. Daher beschließt Brombeerkralle, dass die Katzen, die die Reise zum Wassernest der Sonne unternommen haben, ihre Clans über den Donnerweg führen. Der FlussClan lässt sich von Sturmpelz führen, doch Moorkralle weigert sich die Befehle eines Schülers zu akzeptieren und gibt den Befehl daher selbst, sodass Morgenblüte und die WindClan-Jungen fast von einem Monster erwischt werden. Nur durch Rabenpfotes blitzschnelles Eingreifen überleben alle Katzen. SchattenClan und DonnerClan können den Donnerweg ohne Probleme überqueren. Die Clans setzen ihre gemeinsame Reise bis zum Einbruch der Dunkelheit fort, bis sie einen Ort gefunden haben, an dem sie die Nacht verbringen können.

Am Folgetag erreichen die Clan-Katzen die Berge und legen vor dem Aufstieg eine Pause für die Jagd ein. Brombeerkralle, Blattpfote und Eichhornpfote jagen zusammen in einem Feld, als Habichtfrost einen Hund entdeckt. Zusammen verjagen Brombeerkralle und Habichtfrost den Hund.

Kapitel 21

Die Clan-Katzen beginnen mit ihrem Aufstieg auf die Berge. Einige Katzen, darunter auch Morgenblüte, laufen sich auf dem kalten Gestein die Pfoten wund. Als die Clans einen schmalen Sims passieren, stürzt der SchattenClan-Schüler Rauchpfote in die Finsternis, da ein Teil des Felsens, auf dem er stand, abgebrochen ist. Sturmpelz und Krähenpfote helfen den anderen Katzen beim Sprung über das Loch im Sims. 

Die Clan-Katzen erreichen ein Tal und machen sich auf, um zu jagen. Brombeerkralle erklärt ihnen dazu, wie der Stamm jagt. Wenig später entdecken Blattpfote, Ampferschweif und Brombeerkralle einen Adler, der jedoch nicht die von den Clan-Katzen entdeckte Maus, sondern Riedjunges attackiert. Farnpelz springt den Adler in letzter Sekunde an, sodass Riedjunges und Farnpelz zu Boden fallen. Auf die ausgesprochenen Ängste der Königinnen, erwidert Leopardenstern, dass jede Katze ihr eigenes Leben für das der Jungen geben würde. Somit schweißen Angst und Hilflosigkeit die vier Clans zusammen.

Kapitel 22

Eichhornpfote versucht im Schneesturm zu jagen, da die Clans unbedingt Nahrung brauchen, als die Stammeskatzen sie entdecken. Gemeinsam begeben sie sich zu den Clans und die Stammeskatzen können gerade noch verhindern, dass ein Adler sich Rauchjunges schnappt. Anschließend geleiten die Stammeskatzen die Clan-Katzen in die Höhle des Stammes des eilenden Wassers, wo sie sich aufwärmen und kräftigen können. Dort angekommen begibt sich Sturmpelz auf die Suche nach Bach.

Kapitel 23

Die Katzen des Stammes nehmen die Clan-Katzen freundlich bei sich auf und bieten ihnen Nahrung und warme Nester an. Blattpfote fragt Steinsager interessiert nach den Kräutern in den Bergen aus und darf sich die Höhle der spitzen Steine anschauen. In der Höhle hört Blattpfote nur das flüstern der Ahnen der Stammeskatzen, weswegen sie befürchtet, der SternenClan hätte sie verlassen, doch in der folgenden Nacht besucht Tüpfelblatt die junge Heiler-Schülerin und sagt ihr, dass der SternenClan nach den Clan-Katzen suchen wird. Als Blattpfote Rußpelz von ihrem Traum erzählt, erwidert Tüpfelblatt, dass sie schon immer wusste, dass Blattpfote eine enge Bindung zum SternenClan hatte und dass sie stolz auf ihre Schülerin ist. 

Die Clans bleiben vorerst beim Stamm, da sie während des vielen Schneefalls unmöglich weiterreisen können und beteiligen sich daher an den Jagdpatrouillien. 

Bei Vollmond verkündet Steinsager, dass der Stamm und die Clans gemeinsam den Sieg über Scharfzahn feiern wollen. Während dieses Fests ruft Riesenstern Krähenpfote zu sich, um ihm endlich seinen Kriegernamen zu geben. Krähenpfote bittet seinen Anführer, ihm in Erinnerung an Federschweif den Namen Krähenfeder zu geben. Riesenstern stimmt seiner edlen Bitte zu.

Kapitel 24

Da das Tauwetter eingesetzt hat, bereiten sich die Clans auf ihre Abreise vom Stamm vor. Währenddessen sind Sturmpelz und Eichhornpfote auf einer letzten gemeinsamen Jagd, denn Sturmpelz hat beschlossen, beim Stamm zu bleiben, da er – anders als die anderen Clan-Katzen – nicht nur seine Heimat, sondern auch seine Familie verloren hat. Anschließend machen sich die Clan-Katzen in Begleitung einer Stammes-Patrouille auf, um den Ort zu finden, der für sie bestimmt ist.

Kapitel 25

Während die Clans weiterziehen, berichtet Blattpfote von einem Traum, indem sie eine große Wasserfläche gesehen hat, in der sich das Silbervlies spiegelte. Feuerstern erzählt ihr, dass er stolz auf seine Töchter ist und erklärt ihr, dass er das Zeichen von Feuer und Tiger nun verstanden hat, denn die Tochter von Feuerstern und der Sohn von Tigerstern haben die Clans zerstört, um sie letztlich alle zu retten. Noch vor der Morgendämmerung erreichen sie eine Talsenke, in der sich der Mond in einem großen See spiegelt.

Analyse

Wie auch in “Mondschein” liegt ein besonderer Fokus des Buches auf Blattpfote und auf ihrer besonders engen Verbindung zum SternenClan. Tüpfelblatt besucht die junge Heiler-Schülerin regelmäßig, um ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und beruhigt auch ihre Angst, dass der SternenClan sie in ihrer neuen Heimat nicht finden könnte. Zudem erkennt Blattpfote, dass Brombeerkralle und Eichhornpfote, die ebenfalls im Fokus des Buches steht, sich zueinander hingezogen fühlen. Eichhornpfote verbringt viel Zeit mit Brombeerkralle und genießt die Nähe zu ihm auch, fürchtet sich aber auch, ob sie ihm gegenüber etwas falsches gesagt haben könnte. Doch auch Brombeerkralle wirkt Eichhornpfote gegenüber unbeholfen, da es ihm schwerfällt, seine Gefühle in Worte zu fassen. Wortgewandter ist er vor allem dann, wenn er Habichtfrost verteidigt und dem FlussClan-Krieger eine Chance geben soll, sich zu beweisen. 

Tatsächlich ist die Kritik an Habichtfrost berechtigt. Er selbst hat seiner Schwester Mottenflügel offenbart, dass er – zumindest teilweise – in die Fußstapfen seines Vaters treten will. Immerhin ist er davon überzeugt, dass Tigerstern an seiner Untreue zu seinem Clan gescheitert ist und nicht an seinem enormen Ehrgeiz. Und auch wenn Blattpfote im Gespräch mit Eichhornpfote betont, dass eine Katze nicht böse sein muss, nur weil sie mit Tigerstern verwandt ist, befiehlt Feuerstern seiner Patrouille niemanden etwas über Tigersterns Nachwuchs im FlussClan zu erzählen. Feuerstern möchte verhindern, dass Habichtfrost und Mottenflügel unter demselben dunklen Schatten leiden müssen, wie Brombeerkralle und Bernsteinpelz dies ihr Leben lang müssen. Doch während Habichtfrost in Nebelfuß’ Abwesenheit zum Zweiten Anführer des FlussClans wird und in der Zeit nach ihrer Rückkehr beweist Habichtfrost, dass er ein enorm ehrgeiziger Krieger ist, der – genau wie Tigerstern – nur mit den Krallen denkt. Wahrscheinlich ist dies auch genau der Grund, warum Leopardenstern ihn ausgewählt hat, statt der anderen erfahrenen Katzen zum Stellvertreter zu ernennen.

Während all dieser Ereignisse schreitet die Zerstörung des Waldes voran. Der WindClan leidet enorm unter Hunger und Riesenstern fleht Feuerstern an, dass er und seine Krieger die hungernden WindClan-Katzen aus dem Wald führen. Doch Feuerstern beharrt darauf, dass die vier Clans zusammen bleiben sollen und versucht daher mehrfach, FlussClan und SchattenClan zum Aufbruch zu bewegen. Doch Leopardenstern winkt ab, da die Zweibeiner das Territorium des FlussClans noch nicht betreten hat – während ihr Zweiter Anführer Habichtfrost nach dem zerstörten und von Beute befreiten DonnerClan-Territorium giert – und Schwarzstern will lieber abwarten und das Territorium des BlutClans im Zweibeinerort einnehmen. 

Die beiden Anführer ändern ihre Ansicht erst, als es bereits zu spät ist. Der Fluss wird von den Zweibeinern umgelenkt, weshalb auch die FlussClan-Katzen hungern müssen und der SchattenClan schafft es nur mit der Hilfe des DonnerClans aus seinem eigenem Lager zu flüchten, als die Zweibeiner mit dem Fällen der Bäume beginnen. Während der DonnerClan den SchattenClan aus dem Lager hilft, weil Schwarzkralle dies nicht selbstständig bewerkstelligen kann, verliert Feuerstern ein Leben, um Kurzbart und ein SchattenClan-Junges zu retten.

Nachdem die Katzen ihre Reise endlich angetreten haben, werden sie in den Bergen vom beginnenden Schneefall aufgehalten. Sie treffen zufällig auf die Katzen des Stammes, der sie sofort voller Gastfreundschaft aufnimmt. Bei dieser Gelegenheit trauern Sturmpelz und Krähenfeder, der seinen Kriegernamen in Erinnerung an Federschweif selbst ausgesucht hat, um die verlorene Schwester und Geliebte. In dieser Zeit fasst Sturmpelz den Entschluss, dass er bei seiner geliebten Bach im Stamm bleiben will, da er tatsächlich alles verloren hat – seine geliebte Heimat, seine Familie und wenn er mit den Clans weiterreist auch seine große Liebe. Besonders Feuerstern kann dieses Gefühl nachvollziehen, hat er selbst doch seine beiden besten Freunde zurückgelassen – Graustreif, der von Zweibeinern gefangen wurde und Rabenpfote, der bei Mikusch in der Scheune bleibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.